Wildruf im Land des Kernöls

Wie schon am Vortag begann der Tag für das internationale Team wieder früh am Morgen. Ziel der drei vollgepackten Lieferautos war die zweitgrößte Stadt Österreichs: Graz.
Dank ruhiger Lenkerhände unserer Fahrer Matthias, Andreas und Norbert konnte in den jeweiligen Autos gedöst, von langen Dreharbeiten erholt, Ideen und Erlebnisse ausgetauscht und natürlich gearbeitet werden. Zwischen Kameraausrüstung, Rucksäcken und Bühnenequipment lauschte ich den für mich neuen ereignisreichen und abenteuerlichen Geschichten unserer Produktionsleiterin Jeannette. Nachdem in das Hotel eingecheckt wurde, brauste Team Wildruf zum ersten Drehort außerhalb von Tirol.

Angekommen im Kulturtheater „Orpheum“ ging es wie üblich gleich zur Sache: Ausladen, Drehort checken, genaue Details besprechen und vorbereiten was vorzubereiten ist. Schon den ganzen Tag freute sich das 11-köpfige Team über das bevorstehende Interview mit Josef Hader. Mit der Ankunftssekunde des Autors, Kabarettisten und Musikers verspürte man eine Veränderung der „organisierten Arbeitsgewusel-Stimmung“ … Witz und Leichtigkeit lagen in der Luft. Der gesamte Dreh verlief wunderbar, das Interview zog uns alle in den Bann.
Kreativkopf Tobias erkannte jedoch die einzige Fehl-Organisation:
„Glabst mit Kernöl warats besser wuan?“


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